September bis Dezember 2024 hatten junge Menschen die Möglichkeit an freien Theaterproben teilzunehmen.
Zum einen konnten sich die jungen Menschen wöchentlich im Bereich der Kunst des Darstellenden Spiels ausprobieren, aber auch Schnupperkurse und Workshoppwochenenden wurden ermöglicht.
Ermöglicht wurden Einblicke in den Bereich kreatives Schreiben, performative Arbeiten im Darstellenden Spiel, Einblicke in bereits bestehende künstlerische Arbeiten, Video- und Filmarbeiten sowie das klassische Arbeiten mit dem eigenen Körper und der Sprache auf der Bühne.
In dem Projekt war es den Jugendlichen zu jeder Zeit frei am Projekt zu partizipieren. Das bedeutet manche kam nur eine Probe und andere erschienen wöchentlich zu dem Projekt. Das Angebot war mit keinerlei Kosten verbunden.
Ermöglicht wurde das Projekt durch das Bündnis des Vereins Spinnkultur e.V., mit der Einrichtung der OKJA NaxosAtelier (KJFH) und der Käs in Frankfurt am Main.
Finanziert wurde das Projekt durch die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.




Thema
Das Theaterprojekt, mit dem vorläufigen Arbeitstitel „Wer hälts länger durch?!“, soll Jugendliche zusammenzubringen, um einen inhaltlichen Austausch über die Themen Macht und Ohnmacht zu fördern. In der Realität junger Menschen begegnen diese immer wieder Zurechtweisungen durch Autoritäten, sind Regeln und Verboten unterworfen und haben selten die Möglichkeit, an Entscheidungen oder Richtungsweisungen aktiv zu partizipieren. Ziel des Projekts ist es, einen Rahmen zu schaffen, in welchem besagte Machtverhältnisse umgekehrt werden. Hierbei sollen die Teilnehmer:innen selbst die Verantwortung übernehmen, diesen Rahmen zu gestalten und durch ihre eigenen Biographien einen Ausdruck für sich selbst zu entdecken.
Durch das Projekt sollen machtkritische Prozesse angestoßen werden, insbesondere durch das Hinterfragen von Autoritäten auf persönlicher und institutioneller Ebene. In den Proben und in der späteren Präsentation strebt das Projekt einen Rollen- und Perspektivwechsel der jungen Teilnehmer:innen an, um ein Gefühl der Verantwortung für die eigenständige Gestaltung von Raum und Diskurs zu fördern.
Kommentare
Eine Antwort zu „WHLD (2024)“
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